TSV Speicher - FC SVA SG 4:3 (2:2)

May 5, 2017

 

Im 1. Meisterschaftsspiel traf der FC SVA auswärts auf den TSV Speicher. Eine Begegnung, die in der Vergangenheit stets für Torspektakel sorgte. Die Voraussetzungen für die SVAler waren an diesem Freitagabend jedoch denkbar ungünstig, denn man musste auf viele Stammkräfte verzichten. Keine leichte Aufgabe für Coach Michi Böni, die geeignete Aufstellung zu finden. Viele Spieler mussten sich damit abfinden, auf für sie ungewohnten Positionen aufzulaufen.

Die Partie startete allerdings vielversprechend für die SVA-Elf. Nach kurzem Abtasten traf Dave Forster mit ansehnlichem Weitschuss aus dem Halbfeld ins obere rechte Eck. Nur wenige Minuten später wurde Mac Langenegger aus abseitsverdächtiger Position von Neuzugang Sebi Heinzle in die Tiefe geschickt. Der Pfiff vom Schiedsrichter blieb aus und so konnte er alleine vor dem Torhüter auf eine komfortable 2:0-Führung erhöhen. Leider liessen der Anschlusstreffer kurz darauf und der Ausgleich vor der Pause nicht auf sich warten.

Der ausgeglichene Spielstand zur Pause kann als angemessen angesehen werden, denn keine der beiden Mannschaften konnte sich in der 1. Halbzeit aufgrund von mehr Spielanteilen hervortun. In der Pausenansprache war man sich einig, dass in punkto Zweikampfverhalten und Laufarbeit einiges korrigiert werden musste um den Gegner unter Druck zu setzen.

Unglücklicherweise erfolgte gleich wenige Minuten nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit aufgrund einer Unaufmerksamkeit in der SVA-Verteidigung der nächste Gegentreffer zum zwischenzeitlichen 3:2 für den Gastgeber. Den Rückstand konnte Gregor Weisser mittels Kopfball zwar zum 3:3 ausgleichen, doch kurz vor Spielende ereignete sich im Strafraum des FC SVA eine äusserst strittige Szene: Nach einem Steilpass holte Pablo Nieto den gegnerischen Stürmer vermeintlich von den Beinen. Die Proteste nützten nichts, der Schiedsrichter zeigte auf den Penaltypunkt. Der Spieler des TSV Speichers verwandelte denn Elfer souverän.

Fazit; der FC SVA fand kein geeignetes Mittel den Gegner zu dominieren bzw. genügend unter Druck zu setzen. Zudem muss wohl auch festgehalten werden, dass die vielen Abwesenheiten an diesem Abend zu stark wogen. Die gewohnte Ballsicherheit, - kaum 3 aufeinanderfolgende Pässe kamen an - wurde schmerzlich vermisst. Der Sieg ging an diesem Abend nicht unverdient an den TSV Speicher.


 

 

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