FC SVA SG - SC Hota 4:0 (3:0)

May 17, 2017

Für einmal ist das Duell der ewigen Rivalen SVA und Hota eine klare Angelenheit zugunsten der Böni-Elf. Gegen den Meister der vergangenen zwei Spielzeiten zeigt die Heimmanschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine überzeugende Vorstellung und kann den Aufwärtstrend auf eindrückliche Art und Weise fortsetzen.

 

Als nach fünfundvierzig Spielminuten der Unparteiische die beiden Teams zum Pausentee schickte mussten vor allem die älteren SVA-Aktiven das zuvor Geschehene erst einmal einordnen. Drei Tore gegen das Abwehrbollwerk des SC Hota in einer Halbzeit entspricht nicht gerade dem Ligaalltag und hat es in der Geschichte dieser beiden Kontrahenten wohl auch noch nicht gegeben. Das letzte Spiel gegen den mehrfachen Regio- und Schweizermeister im letzten Herbst hatte man sang- und klanglos mit 1:5 verloren. Nun hat man dem Gegner zwischen der 20. und 40. Minute gleich drei Treffer eingeschenkt. Etter, Forster und Langenegger standen jeweils am Ende dreier mustergültig vorgetragener Angriffe. Es war mitnichten so, dass die Mannschaft von Michi Böni ihren Gegner an die Wand gespielt hätte. Sie beeindruckte vor allem mit einer konzentrierten Defensivleistung, einem schnellen Umschaltspiel und einer maximalen Chancenauswertung. Auch hatten die Hotaner bei den wenigen sich ihnen bietenden Chancen das Glück nicht auf ihrer Seite, stand doch mit Ben Scher ein Torwart-Hüne gegenüber zwischen den Pfosten, der eine enorme Sicherheit ausstrahlte und beim Stand von 2:0 den sicheren Anschlusstreffer mirakulös verhinderte. Diese erste Halbzeit war, wenngleich sicher nicht gänzlich unverdientermassen, komplett zugunsten der Heimmannschaft ausgegangen.

Viel geschah in der zweiten Halbzeit nicht mehr. Hota bewies wie immer viel Moral und hatte gegen einen FC SVA im Verwaltungsmodus spielerische Vorteile. Zwingende Torgefahr blieb jedoch auf beiden Seiten bis fast zuletzt Mangelware. Als die Auswärtsmannschaft kurz vor Schluss noch einen berechtigten Penalty zugesprochen bekam, konnte sich SVA-Keeper Scher nochmals grossartig in Szene setzten. Den des kürzlich wiedergenesenen und ansonsten äusserst solid aufspielenden Innenverteidigers Michi Born verursachten Elfmeter konnte er parieren, sodass auch die letzten Zweifeln an einen erfolgreichen Sonntagvormittag beseitigt wurden. Stattdessen schloss Nici Etter mit seinem zweiten Tor den letzten Angriff des Spiels ab und bescherte seinem Team den höchsten Sieg gegen den ewigen Rivalen SC Hota.

Somit hat die Mannschaft von Michi Böni ein eindrückliches Zeichen Richtung Tabellenspitze gesetzt und darf mit viel Zuversicht in die nächste Partie gegen den FC Bühler Uzwil steigen.

 

 

 

 

Fotos: Marina Furgler

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