Wir stellen vor: Markus Langenegger

May 12, 2014

Es gehört selbst in der Gilde der Firmenfussballer zum Los eines jeden Mittelstürmers, dass seine Leistungen mitunter anhand nackter Zahlen beurteilt werden. Wenn ein solcher jedoch am Ende einer Saison mehr Tore erzielt als Spiele absolviert hat stellen auch Statistik-Fanatiker keine weiteren Fragen mehr.

 

 Die Fussballkarriere von Markus Langenegger erlebte 2010 ihren zweiten Frühling, als der damals 27-jährige sich dem FC SVA anschloss. Der St. Galler, damals wie heute beruflich im Kantonsspital in der Buchhaltung tätig, brauchte nicht lange, um das Vertrauen von Teamcoach Michi Böni zu gewinnen. Technisch beschlagen, aussergewöhnlich entschlossen in der Vorwärtsbewegung und ungemein schwer vom Ball zu trennen war Langenegger sofort unverzichtbarer Leistungsträger im SVA-Offensivgefüge. Und nicht zuletzt demonstrierte er einen Torinstinkt, mit dem er selbst aus den unmöglichsten Situationen noch den Ball über die Linie drücken konnte. So war die ideale Position für den Neuling, der sich in der Freizeit vorzugsweise dem Badminton- und Klavierspielen widmet, schnell gefunden. Langenegger war gekommen, um das Ding vorne reinzumachen.  

 

Richtig den Vogel abgeschossen hat der Dreissigjährige allerdings erst in der vergangenen Saison, als er in fast jeder Begegnung mindestens einmal traf und so einen immensen Anteil an der ersten Meisterschaft des FC SVA beisteuerte. Dem schweigsamen Mittelstürmer muss der Erfolg wie ein unverhofftes  Déjà-Vu vorgekommen sein, hatte er doch das Siegen bereits als Teenager beim SC Brühl erlernt. Beim Stadtclub, dem „Mac“ noch heute mit regelmässigen Matchbesuchen die Stange hält, war er als B-Junior Meister in der höchsten Spielklasse geworden, verspürte dann aber offenbar vorerst keine Lust mehr auf den Clubfussball. Pech für den gewesenen Challenge League-Verein Brühl, Glück für den amtierenden Ostschweizer Firmenfussballmeister SVA!

 

 

An diesen Anblick müssen sich die gegnerischen Spieler meist gewöhnen: Mac ist Ihnen einen Schritt voraus...

 

Der Topskorer der Meistersaison steht nicht gern im Rampenlicht. Mit leicht gequältem Lächeln nimmt er den Meisterpokal entgegen. Dabei hätte er eigentlich noch eine Torjägerkanone obendrauf verdient gehabt!

 

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